Die Kirschzeit finde ich herrlich und gleich nebenan in Ockstadt kann man die köstlichsten Früchte kaufen.
In diesem Jahr habe ich besonders viele Süßkirschen verarbeitet, die so dick und prall waren, dass sie kaum in den Entkerner passten. Deshalb habe ich nach Alternativen gesucht und bin bei Weck fündig geworden.
Kirschen werden hier mit Stein verwertet, optimal für meine Zwecke. Also habe ich 9 Gläser mit 750 ml Inhalt eingekocht. Zum Glück ist ein Glas aufgegangen, so konnten wir das Ergebnis schon probieren.
Sehr gut! Nicht zu süß, die Kirschen sehr geschmackvoll und leicht gekühlt ein sehr erfrischendes Dessert. Wird im nächsten Jahr wiederholt.
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Süßkirschen im Glas (DGC)
Kategorien:
Einmachen, Süßkirschen, Einkochen
Menge:
6 Gläser à 750 ml
Zutaten
3
kg
Süßkirschen (Frühe Sorte Haumüller)
1 1/2
Ltr.
Wasser
375
Gramm
Einmachzucker
Quelle
Weck Einmachbuch
Erfasst *RK* 08.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Einmachgläser (beim nächsten Mal eventuell 1/2-Liter-Gläser verwenden) spülen und im Dampfgarer sterilisieren. Gummiringe mit kochendem Wasser übergießen.
Wasser und Zucker unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Abkühlen lassen.
Kirschen waschen, Stiele entfernen, nicht entkernen. Möglichst dicht bis ca. 2 cm unterhalb des Rands in die vorbereiteten Gläser füllen. Mit dem Zuckerwasser auffüllen. Kirschen sollten (fast) bedeckt sein.
Gläser schließen (Gummi, Deckel, Klammern) und im Mieleprogramm Dampfgaren / Universal / 80° C / 30 Minuten einkochen.
Entweder im Gerät bei spaltbreit geöffneter Tür abkühlen lassen oder die Gläser nach 1 Stunde vorsichtig entnehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Anmerkungen, Jutta: ein Glas war aufgegangen. Das haben wir gestern verputzt (14.07.2010) - ganz köstlich!
Die Haumüller-Kirsche ist nicht so super-saftig, aber süß und bestens geeignet für Kuchenbeläge und zum Einmachen mit wenig Zucker. Auch Kirschröster aus dieser Kirsche ist wunderbar.
Für Konfitüre eignet sich die Hedelfinger Kirsche besser, sie ist aromatischer und nicht ganz so süß. Sie wird nach der Haumüller geerntet.
Als meine Nachbarin vor fast zwei Jahren ihren 70. Geburtstag feierte, besuchten mich vor dem Fest auf einen Sprung ihre Nichte Susanna Bingemer und ihr Neffe Hans Gerlach. Die Beiden haben diverse Kochbücher veröffentlicht und nachdem sie so sympathisch daher kamen, habe ich mir danach alle ihre Kochbücher gekauft. Eines davon war "Einmachen" von Hans Gerlach.
Jetzt, zum Gartenkochevent des Gärtnerblogs mit dem Thema "Kirschen" habe ich dieses sehr schöne Buch zum ersten Mal hervorgeholt (DKduW beim nächsten Mal), um daraus etwas herzustellen.
Ich sage es gleich: "Knaller!" Dieser Kirschröster ist so köstlich, dass ich im nächsten Jahr mindestens die dreifache Menge einmachen werde.
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Kirschröster
Kategorien:
Einmachen, Süßkirschen, Knaller
Menge:
3 Gläser à 250 ml
Zutaten
1
kg
Süßkirschen (Ockstädter Haumüller)
1
Orange, unbehandelt
1
Vanilleschote
125
ml
Portwein, rot
250
Gramm
Zucker, braun (beim nächsten Mal weniger
-- verwenden)
1
Zimtstange
60
ml
Kirschwasser
1
Prise
Salz
Quelle
Rezept modifiziert.
Original: "Einmachen", Hans Gerlach
Erfasst *RK* 21.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Kirschen entsteinen. Orangenschale abreiben, Saft auspressen. Vanilleschote halbieren, Mark auskratzen.
Portwein, Orangensaft und Zucker zum Kochen bringen.
Kirschen, Orangenschale, Salz, Vanillemark, Vanilleschote und Zimtstange zur Flüssigkeit geben, ca. 15 Minuten dünsten, bis die Kirschen allmählich zerfallen (meine behielten die Form).
Vanilleschote und Zimtstange entfernen, Kirschen auf ein Sieb schütten und abtropfen lassen. Den Saft auffangen und sirupartig einkochen - das dauert etwa 30 Minuten. In der Zwischenzeit 1/3 der Kirschen im Thermomix pürieren. Wenn die Flüssigkeit die gewünschte Konsistenz hat, Kirschen zufügen und nochmals kurz aufkochen. Kirschwasser unterziehen.
Sofort in sterilisierte Weckgläser füllen, sterilisierte Gummis und Deckel aufsetzen und 30 Minuten bei 90° C im Dampfgarer einkochen.
Anmerkungen, Jutta: ganz hervorragend. Unbedingt dreifache Menge machen. Mindestens.
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Bei der Zubereitung des Originals war mir die Konsistenz zu flüssig, deshalb habe ich den Sud einkochen lassen. Die Textur war danach genau wie sie sein sollte, aber der Geschmack doch recht süß. Beim nächsten Mal würde ich weniger Zucker verwenden, den Schritt mit dem Einkochen der Flüssigkeit aber auf jeden Fall wiederholen.
Wir haben zum Kirschröster eine Variation der bereits bekannten Knusperwaffeln gebacken. Variation deshalb, weil das neue Waffeleisen (Danke, Steph, das Eisen ist optimal!) ausprobiert werden sollte und mir der Teig für dieses Gerät ein wenig zu kompakt in Erinnerung war. Hat hervorragend geklappt.
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Variation von der Bergischen Knusperwaffel (TM)
Kategorien:
Waffel, Belgisch
Menge:
8 Waffeln
Zutaten
160
Gramm
Margarine
50
Gramm
Zucker
50
Gramm
Vanillezucker
2
Eier
200
Gramm
Mehl
200
Gramm
Self-Raising Flour
250
ml
Milch
1
Prise
Salz
Quelle
Rezept modifiziert.
Original: Silke Weber/Mara Andersen
Das Waffelparadies
erfasst von Petra Holzapfel
Erfasst *RK* 10.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Alle Zutaten in den Thermomix geben und 10 Sekunden / Stufe 6 verrühren.
Das Waffeleisen für belgische Waffeln auf Mittelhitze aufheizen, schwach einfetten. Auf jede Backfläche mit dem kleinen Eisportionierer drei Kugeln setzen und knusprige, goldbraune Waffeln backen.
Dazu Amarettosahne und den genialen Kirschröster von Hans Gerlach.
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Die Kombination Waffel, Kirsche, Sahne war so gut, dass wir sehr traurig dreinschauten, weil das Glas viel zu kleine Glas so schnell leer war.
Die Kirschen kann man in unendlich vielen Variationen genießen: mit Pfannkuchen, zu Eis, mit Hefeklößen, zu Grießbrei, Milchreis, Pudding. Der Autor empfiehlt Kaiser- oder Semmelschmarren, Topfenknödel, Salzburger Nockerln und Rahmdalken, für die im Buch auch gleich noch ein Rezept mitgeliefert wird - ach, ihr solltet einfach selber ausprobieren, wozu euch der Kirschröster schmeckt.
Ganz herzlichen Dank an die fleißigen Bienen des Gärtnerblogs für die Ausrichtung des Events.
Ich habe in der letzten Woche 30 Pfund Kirschen verarbeitet und im nächsten Jahr werde ich mindestens die doppelte Menge ordern. Die Kirschen aus unserem Nachbardorf Ockstadt sind der Hit. Ein ausufernder Beitrag zu Ockstadt, den Süßkirschen und dem Rest folgt demnächst und dann gibt es auch einen Beitrag zum Kirschenevent.
Der Kuchen, den ich heute vorstelle, hat es nur knapp nicht geschafft, als Beitrag zum Event des Gärtnerblogs zu taugen. Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich noch eine Speise, die diesen Kuchen toppen kann.
Die Kirschschnitten von Annik Wecker, die in ihrem Backbuch als Blaubeerschnitten daher kommen, sind wunderbar. Locker, saftig, recht süß und fruchtig.
Leider sind die Kirschen bis auf den Boden der Form gesunken. Das waren aber auch deratige Kavenzmänner, dass ich eigentlich daran hätte denken müssen, als ich die Früchte in den Teig drückte. Das würde ich beim nächsten Mal lassen.
Ansonsten ist der Kuchen sehr schnell fabriziert - wenig Aufwand, große Wirkung, toll!
Butter, Sahne, Salz und Zucker in einem Topf aufkochen, die Mandelblättchen zugeben, einmal aufwallen lassen. Vom Herd nehmen.
Margarine in der Küchenmaschine mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen, Eier nach und nach zufügen. Alles zu einer schönen fluffigen Masse aufschlagen.
Mehl, Speisestärke, Salz, Backpulver, Mandeln und Natron mischen, in die aufgeschlagene Eimasse schütten, Buttermilch zugeben und mit einem Schneebesen flott unterziehen.
In eine gefettete, eckige Form geben, glatt streichen und Kirschen dicht auflegen. Nicht eindrücken, sie sinken sonst zu tief in den Teig ein. Mandelmasse auf die Kirschen geben.
45 Minuten backen, alle 15 Minuten Tür kurz öffnen, damit Dampf abzieht.
Anmerkungen, Jutta: Kirschen hatte ich in den Teig gedrückt, sie haben sich nach dem Backen am Boden gesammelt. Ich hoffe, dass es sich erledigt, wenn man die Kirschen nur auflegt.
Ansonsten hervorragend, ganz locker und saftig. Super Rezept. Ich hatte zunächst Bedenken, dass die Flüssigkeit des Mandelbelages den Teig aufweicht. Das ist aber nicht der Fall.
In den letzten Wochen habe ich mich ohne Rücksicht auf Person und Ansehen als Fußballfan der dollsten Sorte geoutet.
Um dem schonungslosen Aufdecken der dunkelsten Seiten meiner vielschichtigen Persönlichkeit die Krone aufzusetzen, teile ich der Welt nun auch noch mit, dass ich Quentin Tarantino-Fan bin, ich bin schier verrückt nach Filmen dieses Regisseurs.
Kürzlich habe ich ein wenig geschwächelt. Den letzten Film, "Inglourious Basterds", für den Christoph Waltz den Oscar bekam, konnte ich mir nicht komplett ansehen, weil mich die brutalen Szenen so mitgenommen haben. Als es ans Skalpieren ging, habe ich das Handtuch geschmissen.
"Pulp Fiction" hingegen ist ein Meisterwerk und Kult - ich kann nicht sagen, wie oft ich diesen Film schon angeschaut habe.
Alles an ihm gefällt mir. Die Darsteller, die Kameraführung, die Geschichte, die Frisuren, die Anspielungen, die Rhetorik Samuel L. Jacksons als Jules Winfield, die Erzählstränge, die Musik, die Lakonik, mit der brutale Gewalt ausgeübt wird - der Film ist einfach genial.
Das dachte sich auch die Jury in Cannes, die den Film 1994 mit der Goldenen Palme bedachte. Ein Jahr später wurde er mit dem Oscar für das Originialdrehbuch prämiert.
Es gibt ja so Tage im Leben, wo man sich abends denkt, man wäre morgens besser im Bett geblieben. Genau so geht es wahrscheinlich den Akteuren des Films. Jeder Einzelne ein Loser, jeder auf seine Art überfordert von Verpflichtungen, geknechtet von Angst und Druck, gefangen in Ressentiments. Trotzdem erwecken die Charaktere den Eindruck, dass sie cool durchs Leben tingeln, dass die abstrakten Modelle, in denen sie sich bewegen, Normalität sind.
Eine der bekanntesten Szenen, die häufig zitiert wird, ist wohl der Twistwettbewerb von Vincent und Mia im Restaurant "Jack Rabbit Slim's".
Hier werden unter anderem Hamburger kredenzt, ich serviere jedoch etwas anderes, nämlich Pfannkuchen mit Speck.
Diese Pfannkuchen werden in einer Art Imbiss, dem Diner serviert, das Prolog und Schlussszene des Filmes markiert. Junk-Literatur findet ihr kulinarisches Pendant im Junk-Food, zumeist von Junkies oder Typen aus halbseidenem Milieu konsumiert.
Der nicht chronologisch erzählte Film beginnt also im Diner und er endet auch hier. Ein total verrücktes Pärchen - der Darstellerin Honey Bunny traue ich Abgründigstes zu - überfällt diesen Laden, wird aber am Ende des Films von den kriminellen Protagonisten Jules Winfield und Vincent Vega beim Beutezug gestört.
Jules und Vincent haben zu diesem Zeitpunkt schon die abstraktesten Situationen erlebt, Vincent steht noch der Tod durch Erschießen bevor, nachdem er von der Toilette eines Boxers kommt, der mit Vincents und Jules' Boss eine nicht wirklich kinderprogrammgeeignete Auseinandersetzung überstanden hat. Soweit alles klar? Nee? Kann ich verstehen. Schaut euch den Film an, dann wisst ihr, worüber ich hier fasele.
Jedenfalls bestellen Jules und Vincent im Diner etwas zu essen, nicht ahnend, dass gleich ein Überfall stattfinden wird. Jules möchte ein Muffin und Vincent Pfannkuchen mit Speck.
Das Rezept ist dem amüsanten Buch "Ich schau dir in den Kochtopf, Kleines!" der Autoren Keller, Geisler, Westendorf entnommen.
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Buttermilch-Pfannkuchen mit Speck (Pulp Fiction)
Kategorien:
Filmessen, Pfannkuchen, Buttermilch, Speck
Menge:
1 Portion
Zutaten
1
Ei
2
Essl.
Butter, flüssig
1/8
Ltr.
Buttermilch
140
Gramm
Weizenmehl
1
Teel.
Backpulver
1
Messersp.
Backsoda (Natron)
2
Essl.
Zucker
1
Prise
Salz
Öl zum Braten
12
Scheiben
Frühstücksspeck
Quelle
"Ich schau dir in den Kochtopf, Kleines!" - Filmreif
kochen. Rezepte, Anekdoten und Hintergründe aus über 50
Kinohits.
Erfasst *RK* 13.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Das Ei gut verquirlen, anschließend Butter und Buttermilch einrühren. Mehl, Backpulver, Soda, Zucker und Salz mischen, in die Flüssigkeit geben und kurz verrühren.
Frühstücksspeck ausbraten und warm stellen. Ins Bratfett mit einer Schöpfkelle den Teig klecksartig hineingeben. die gestockten kleinen Pfannkuchen auf beiden Seiten goldbraun backen und heiß mit dem knusprigen Speck servieren.
Anmerkungen, Jutta: Statt des Mehls, Backpulvers und Natrons 120 g Self-Raising Flour verwendet. Alles in den Thermomix geworfen und kurz verrührt. Pfannkuchen in Ringen gebacken.
6 Scheiben Speck pro Person gereicht, 12 sind doch ein wenig happig.
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Speck würde Jules niemals essen, denn er stammt von Schweinen, und "Schweine sind dreckig". Da sind wir aber alle froh, dass Jules so eine weiße Weste hat.
Die Pfannkuchen im Film kann man nach 3:45 Minuten sehen. Aber den kompletten Track anzuschauen lohnt auf jeden Fall. Den ganzen Film schauen noch viel mehr.
Als Absacker möchte ich euch einen Kommentar von der youtube-Seite nicht vorenthalten. Dort schreibt "QoolEntent":
"I'm a chef and at work, our biggest iron skillet is named "Samuel L." because its the biggest, blackest frying motherfucker around. "
Herzlichen Dank an Evi von kochen375 für die Ausrichtung dieses schönen Events.
Sollte sich Jemand nach dem Lesen der Titelzeile fragen, was das eigentlich mit "Hup Holland Hup" auf sich hat, der darf sich den Text dieses wunderbaren Liedes einmal aus der Nähe ansehen:
Hup Holland hup Laat de leeuw niet in zijn hempie staan Hup Holland hup Trek het beestje geen pantoffels aan Hup Holland hup Laat je uit het veld niet slaan Als ons Oranje-team zich meet met 't een of ander land dan vult het legioen het stadion tot aan de rand Dan wegen wij de kansen af en gokken met elkaar en geven wijs of eigen wijs ons voetbalcommentaar Zo wachten wij gespannen af tot dat de fluiter fluit en rolt de bal, dan zingen wij met donderend geluid
refr.: Hup Holland hup Laat de leeuw niet in z'n hempie staan Hup Holland hup Trek het beestje geen pantoffels aan Hup Holland hup Laat je uit 't veld niet slaan Want de leeuw op voetbalschoenen Durft de hele wereld aan
Maar niet alleen bij voetbal klinkt 't oude "holland hup" Bij elke sport zingt iedereen dit liedje voor zijn club Geestdriftig voor prestaties van 't allerhoogst niveau zegt Wim tot Piet:: "we zitten goed, het gaat vandaag weer zo" Als Holland weer voorop gaat en de tegenstander sneeft Dan zingt weer Jan Publiek zolang hij lucht en adem heeft
refr.
Maar hebben wij de nederlaag kordaat geincasseerd dan is er wel een vader die zijn zoon dit liedje leert Want strakjes gaan wij allen weer van nieuwe moed bezield en zingen wij weer net zo lang totdat de vijand knielt Want goed beschouwd is zingen op zichzelf een mooie sport Komaan, wij doen 't nog een keer en niemand komt te kort
refr....
Zuhören ist natürlich auch möglich:
Vor zwei Jahren gab es eine Europameisterschaft im Fußball. Im Endspiel standen Spanien und Deutschland. Das Spiel endete 1:0. Für Spanien.
Spanien ist ein sehr schönes Land. Im Frühjahr waren wir in Andalusien und haben unsere bis dahin latent vorhandene Abneigung gegen Urlaubsreisen in dieses Land vollkommen abgelegt.
Spanier sind nette Leute. Wir sind sehr gut bewirtet worden, haben interessante Menschen getroffen und uns sehr wohl gefühlt.
In diesem Jahr gab es eine Weltmeisterschaft. Im Halbfinale standen Spanien und Deutschland. Das Spiel endete 1:0. Für Spanien.
Ich muss zugeben, die Spanier waren einfach besser, haben fair gespielt und bei dem Sieg hat kein unfähiger Schiedsrichter gepfiffen. Trotzdem, auch wenn das deutsche Team doch noch Dritter geworden ist, gewinnen sollen die Spanier heute nicht.
Denn heute ist Endspiel
Gegen Holland
Beide Teams haben noch nie einen Weltmeistertitel geholt. Deshalb gewinnt auf jeden Fall eine Mannschaft, die es endlich einmal verdient hat.
Nämlich Holland
Ich sitze hier, trage eine orange-karierte Bluse (Orange steht mir nicht), singe holländische Lieder (ja gut, Jacques Brel, der ja eigentlich Belgier war - aber ich kenne keine holländischen Weisen), lese google auf holländisch und hoffe sehr, dass der doofe Paul daneben liegt. Der hat nämlich für den heutigen Tag einen Sieg der Spanier vorausgesagt. Hmpf.
Nun, ich gratuliere herzlich beiden Mannschaften, dass sie es soweit gebracht haben. Im Endspiel zu sein, ist eine reife Leistung. Holland benötigt keine weitere Unterstützung, die werden ja gewinnen heute.
Für die glücklosen Spanier, die aber immerhin verdient Zweiter der Weltmeisterschaft werden, habe ich ein schönes Brot gebacken. Als Wegzehrung für die Heimfahrt.
Das Brot ist so saftig, dass es nicht nötig ist, es mit bitteren Tränen zu benetzen. Die Augen bleiben also trocken, denn ein zweiter Platz ist doch auch schön, oder?
Bei der Herstellung des Pan de Cebada, was übersetzt "Gerstenbrot" heißt, wird zunächst ein Maisbrei gekocht, der mit Gerstenmehl,
Salz und Weizenvollkornmehl sowie Frischhefe zu einem recht weichen Teig vermengt wird. 60 g Frischhefe fand ich happig, aber im Nachhinein war die Menge in Ordnung.
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Pan de cebada - Gerstenbrot (M-TM)
Kategorien:
Brot, Weizen, Gerste, Mais, Hefe
Menge:
1 Brot
Zutaten
200
Gramm
Maismehl, fein
875
Gramm
Wasser
130
Gramm
Gerste, geschält (benötigt werden 125 g Mehl)
675
Gramm
Weizenvollkornmehl
60
Gramm
Hefe, frisch
2
Essl.
Wasser
20
Gramm
Salz
Quelle
Rezept modifiziert.
Original: "Brot und pikantes Gebäck"
Die 100 besten Rezepte aus aller Welt.
Ausgewählt von Christian Teubner
Erfasst *RK* 09.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Das Maismehl mit dem Wasser unter Rühren aufkochen und handwarm abkühlen lassen.
Gerste in den Thermomix geben und 45 Sek / Stufe 10 zu Mehl verarbeiten. 125 g Gerstenmehl mit dem Weizenmehl in der Rührschüssel der Küchenmaschine mischen.
Die Hefe in 2 Esslöffel Wasser auflösen, Salz zufügen und stehen lassen.
Den Maisbrei und das Hefegemisch zum Mehl geben und 10 Minuten, Stufe 2, in der Kenwood zu einem recht weichen Teig verarbeiten.
Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen, einmal stretch & fold, dann nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Manzfred auf 230° C vorheizen.
Den Teig auf bemehlter Fläche flach drücken, erst rund und dann lang wirken, in eine gefettete und bemehlte Kastenform (35 cm) setzen und 30 Minuten aufgehen lassen.
Das Brot zunächst bei 230° C etwa 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200° C herunterschalten und in 30 - 40 Minuten fertigbacken.
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Das Brot ist ziemlich flach ausgefallen, ich würde beim nochmaligen Backen eine kleinere Form verwenden. Die jetzt benutzte war 35 cm lang, 5 cm weniger reichen auch. Obwohl der Teig sehr gut in der Rührschüssel aufgegangen ist, war er in der Backform eher faul.
Trotzdem ist ein schönes, herzhaftes Brot entstanden, das durch das Maismehl eine interessante Note bekommt. Ob das Brot nach Gerste schmeckt, kann ich nicht sagen. Mir fällt nur das Maisaroma auf.
Im Buch wird empfohlen, das Gerstenbrot mit gegrillten Sardinen zu verspeisen. Leider hatten wir keine Sardinen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Fischlein hervorragend dazu passen. Überhaupt ist das Brot wahrscheinlich gut geeignet, Grillpartys zu begleiten. Und Spanier, die nach dem Endspiel als zweiter Sieger nach Hause fahren. Aber das hatten wir ja schon.
Ich weiß nicht, ob ich jemals etwas aus dem Buch "Brot und pikantes Gebäck - Die 100 besten Rezepte aus aller Welt" gebacken habe, jedenfalls kam mir alles an Inhalt sehr unbekannt vor. Wenn alle Rezepte so prima gelingen, bin ich zufrieden. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, bald wieder etwas daraus zu backen, es sind viele interessante Anregungen, Geschichtchen und Bilder enthalten.
Und zum Abschluss noch das Originalrezept (ich würde es in der Form backen, da der Teig sehr weich ist):
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REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:
Pan de cebada (Gerstenbrot)
Kategorien:
Brot, Weizen, Gerste, Mais, Hefe
Menge:
2 Brote
Zutaten
200
Gramm
Maismehl, fein
875
Gramm
Wasser
125
Gramm
Gerstenmehl
675
Gramm
Weizenvollkornmehl
60
Gramm
Hefe, frisch
4
Essl.
Wasser, lauwarm
4
Teel.
Salz
Öl für die Formen oder das Blech
Quelle
"Brot und pikantes Gebäck"
Die 100 besten Rezepte aus aller Welt.
Ausgewählt von Christian Teubner
Erfasst *RK* 09.07.2010 von
Jutta Hanke
Zubereitung
Das Maismehl mit dem Wasser unter Rühren aufkochen und handwarm abkühlen lassen. Gersten- und Weizenmehl in einer Schüssel mischen. Die Hefe in 4 Esslöffel lauwarmem Wasser auflösen und mit dem Salz unter das Mehl rühren. Den Maisbrei unterkneten, am besten geht das mit einer Küchenmaschine. Den Teig zur Kugel formen udn zugedeckt 30 - 45 Minuten gehen lassen.
Den Teig durchkneten und halbieren. In die gefetteten Kastenformen oder in die Brotformkörbchen legen und erneut 30 - 40 Minuten gehen lassen. Die Brote aus den Körbchen auf ein gefettetes Backblech stürzen.
Die Brote zunächst bei 230° C im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200° C herunterschalten und die Laibe in 30 - 40 Minuten fertigbacken.
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Und jetzt heißt es: Daumen drücken für Hollaaaaaaaaand
!!!! HUP HOLLAND HUP !!!!
Nachtrag: Spanien spielte also gegen Holland. Ihr ahnt es vielleicht schon, das Ergebnis lautete 1:0. Für Spanien. Davon abgesehen, dass Paul schon wieder richtig getippt hat (unheimlich!), ist den Spaniern der Sieg zu gönnen. Sie haben fairer, besser und leidenschaftlicher gespielt.
Am letzten Freitag wanderten mein Mann und ich über die weitläufigen Obstwiesen unseres Anwesens. Aufmerksam schweifte unser fachmännischer Blick über die Bäume und Sträucher, verweilte jubilierend bei einem Sauerkirschbaum um schließlich festzustellen:
Die Kirschen waren reif
Nach einer erquickenden Diskussion (der Gärtner hatte frei) entschlossen wir uns, am kommenden Tage früh aufzustehen, ein leichtes, selbst bereitetes Breakfast zu uns zu nehmen (das Mädchen hatte frei), die Leiter aus den Gewölben unseres Cottages hervorzuholen (der Butler hatte frei) und persönlich, mit eigenen Händen und frohen Herzens, die Früchte der Arbeit unserer Angestellten zu ernten. Ja, es ist wahr. Wir wollten die Kirschen ernten. Alle. Vom Baum. Komplett.
Nun, liebe Leser, ich darf vermelden, dass uns dieses waghalsige und ein wenig übermütige Unternehmen vorzüglichst geglückt ist.
Ohne Zögern wurde die Leiter an den Stamm des Baumes gelehnt. Der Herr des Hauses machte sich mutig auf, um in schwindelerregenden Höhen die roten Früchte zu ernten. Nach getaner Tat wurden die Schätze ins Haus gebracht, wo sie von meiner Hand (die Köchin hatte frei) höchstpersönlich verarbeitet wurden.
Die überwältigende Ausbeute des Tages:
Die Metamorphose derselben:
Ich weiß, dass Staunen und Entzücken von Ihnen, lieber Leser, Besitz ergriffen hat. Doch rate ich zu Zurückhaltung. Ich möchte nicht zuviel preisgeben, deshalb nur dies: