Die unermüdliche zorra rief zum Event und gerne folge ich der Einladung, ein Brot an diesem Ehrentag vorzustellen.
Ich backe sehr gerne Roggenbrote mit Sauerteig. Aber manchmal vergesse ich, den Vorteig rechtzeitig herzustellen. Da mein Mann jeden Tag Brote schmiert, um sie auf der Arbeit zu essen, sollte allerdings immer ein Vorrat im Haus sein - fünf Schnitten Minimum. Nicht übel, wenn man ein schnelles Brotrezept zu Hand hat, um Engpässe zu umschiffen. Leider ist es oft so, dass die flotten Brote nicht an die Qualität eines langsam hergestellten und schön ausgereiften Backwerkes mit Vorteig heranreichen.
Diesmal aber war ich angenehm überrascht von der Knusprigkeit und dem vollmundigen Geschmack des Heiligkreuztaler Klosterbrotes. Im Originalrezept, einem Heft mit Backrezepten des schwäbischen Unternehmens Häussler entnommen, wird der Teig in Stränge geteilt, jeweils zwei Stränge wickelt man umeinander und legt sie zu einem Kranz. Das habe ich nicht gemacht, sondern ganz normale Brote gebacken.
Schon bei der Herstellung wusste ich, dass das Brot gelingen würde. Die Konsistenz des Teiges war optimal, es machte Spaß, ihn anzfassen, zu kneten und zu formen. Auch die Beschaffenheit der Krume nach dem Backen war in Ordnung.
Uns schmeckt das Brot hervorragend und ist eine gute Alternative zum Roggenbrot, wenn der Vorrat schnell aufgestockt werden muss.
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Heiligkreuztaler Klosterbrot (M) |
| Kategorien: | Mischbrot, Knusprig, Körner, Häussler |
| Menge: | 2 Brote à 750 g |
Zutaten
| 700 | Gramm | Weizenmehl, Type 1050 | |
| 150 | Gramm | Roggenmehl, Type 1150 | |
| 150 | Gramm | Dinkelmehl, Type 630 | |
| 20 | Gramm | Salz | |
| 500 | Gramm | Wasser | |
| 250 | Gramm | Buttermilch | |
| 20 | Gramm | Sonnenblumenöl | |
| 20 | Gramm | Hefe, frisch | |
| 150 | Gramm | Saatenmischung |
Quelle
| Rezept modifiziert. | |
| Original: Häussler "Unser täglich Brot - Band 2" |
| Erfasst *RK* 13.10.2009 von | |
| Jutta Hanke |
Zubereitung
Alle Zutaten in der Kenwood 10 Minuten kneten. Eine Stunde gehen lassen.
Einmal stretch & fold, nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Manzfred auf 270° C vorheizen. 2 kleine Gärkörbchen gut bemehlen.
Teig teilen, zu 2 Laiben formen und mit dem Schluss nach oben in die Körbchen plazieren. Nicht zu lange gehen lassen, circa 10 Minuten.
Vor dem Einschiessen Teiglinge mehrfach einschneiden. Temperatur auf 190° C reduzieren und Brote ca. 50 Minuten backen. Zwischendurch Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.
Anmerkungen, Jutta: Brot erstaunlich schmackhaft. Kruste knusprig, Krume genau richtig, schönes Brot, das nicht dominant vorschmeckt und zu allem passt. Prima!
Im Original werden pro Brot zwei Brotstränge umeinander gedreht und dann in eine Ringform gelegt zum Gehen.
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Im übrigen verleihe ich hiermit zorra für unermüdlichen Einsatz, nicht nur in Sachen "Blogevents", den alternativen Nobelpreis der Wöllstädter Back- und Kochakademie. Ganz herzlichen Dank für dein Engagement.








