Eva hat kürzlich in ihrer Deichrunner-Küche ein von Marla21 modifiziertes Rezept für Zwirbelbrot der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim vorgestellt, das mein Nachbackgen sofort zum Glühen brachte.
Der erste Backversuch war schon recht gelungen. Erstens ist es wirklich praktisch, den Teig abends in den Kühlschrank zu werfen, um ihn morgens zu backen. Zweitens schmeckte das Brot wunderbar. Drittens war es schön knusprig. Viertens sah es doof aus. Mein Brot, versteht sich.
Der nächste Versuch wurde vorgestern gestartet. Freitag wurde der Teig bereitet und sollte Samstag gebacken werden. Das habe ich aber nicht geschafft, was sich als Glücksfall entpuppte. Denn Eva war zwischenzeitlich so freundlich, mir zu erklären, wie genau man das Brot zwirbelt. Ihren Rat habe ich befolgt und endlich, mit 24 Stunden Verspätung, sieht mein Brot auch richtig gezwirbelt aus. Es schmeckt kräftiger als die erste Version, und hat eine feinere Krume, was uns besser gefällt. Die Kruste ist dick und krachig, ein wirklich schönes Brot, das wir bestimmt noch öfter essen werden.
Damit der Teig gleich richtig liegt und möglichst wenig bewegt wird, entferne ich ihn wie folgt aus der Form:
- Teig kräftig mit Roggenmehl bestreuen
- Teig mit Spatel vom Rand lösen
- Dauerbackfolie auf die Form legen, in der sich der Teig befindet
- Brotschieber auflegen und alles um die eigene Achse um 180°drehen
- Teig eventuell mit dem Spatel lösen
Klappt prima und man kann die Brote nach dem Zwirbeln sofort in den Ofen schieben, ohne sie "umbetten" zu müssen.







