Der Schwarze Hamster ist ein possierlicher Geselle. Erst kürzlich nach akribischer Forschung von einem Thüringer Bäckermeister entdeckt, trägt er seitdem den Namen Cricteus Cricteus Süpkeii. Einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde er durch marla21, die ebenfalls schon lange auf dem Gebiet der Getreideliebhaber forscht und lehrt.
Von Thüringen begann der Körnerfreund eine Wanderung zunächst Richtung Norden und breitete sich dann schnell nach Süden aus. Ein Grund hierfür könnte der strenge Winter sein.
Zunächst tippte man bei dem sehr großen Individuum auf einen Verwandten des Feldhamsters, welcher zur Gattung der Großhamster zählt. Feldhamster können eine Körperlänge von bis zu 34 cm und ein Gewicht von 650 Gramm erreichen. Diese Merkmale treffen auch auf den Schwarzen Hamster zu. Wie der Feldhamster besitzt auch er einen eigenen Bau, den er gegen Artgenossen verteidigt.
Allerdings lassen einige Besonderheiten darauf schließen, dass es sich auch um eine neue, bislang unentdeckte Art handeln könnte.
Der schwanzlose, quaderförmige Körper des Schwarzen Hamsters ist mit rudimentär ausgeprägten, beinahe unsichtbaren Extremitäten versehen.
Im
Gegensatz zum Feldhamster, dessen Fell meist eine gelbbraue Oberseite und eine
dunkle, fast schwarze Unterseite aufweist, ist es beim Schwarzen Hamster oft
umgekehrt. Unten hell, weist er eine schwarze Pigmentierung an der Oberseite auf, die an dunkel gebackenes Brot erinnert.
Das Vorkommen des Feldhamsters beschränkt sich in Mitteleuropa auf bewirtschaftete Feldflächen und deren Randzonen. Im Gegensatz dazu wurde der Schwarze Hamster schon in Deichnähe gesichtet. Eine Population kleinerer Exemplare wurde sogar in einem königlichen Haushalt angetroffen.
Feinschmecker wissen, dass der Schwarze Hamster durchaus essbar ist. Allerdings entspricht das saftige, seltsamerweise in Geschmack und Konsistenz an Getreide erinnernde Fleisch des Tieres nicht den gängigen Mustern.
Leider muss vermeldet werden, dass die Letalität sehr hoch ist. Genau Zahlen liegen noch nicht vor und werden in nächster Zeit intensiv in mehreren Studienreihen erforscht. Ohne wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen vorgreifen zu wollen, darf aber davon ausgegangen werden, dass ein ausgewachsenes Objekt weniger als sieben Tage überlebt.
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Bäcker Süpkes Schwarzer Hamster |
| Kategorien: | Saatenbrot |
| Menge: | 1 Brot |
Zutaten
| H | KOCHSTÜCK | ||
| 50 | Gramm | Roggenkörner | |
| 50 | Gramm | Dinkelkörner oder Kamut (Jutta: Einkorn) | |
| 1/2 | Std. kochen in ca. 150 ml Wasser - abseihen und | ||
| -- abkühlen lassen | |||
| H | QUELLSTÜCK | ||
| (1 Std. quellen lassen) | |||
| 160 | Gramm | Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam | |
| 160 | Gramm | Wasser | |
| (½ Std. quellen lassen) | |||
| 110 | Gramm | Roggen VK-Schrot | |
| 110 | Gramm | Wasser | |
| H | BROTTEIG | ||
| 250 | Gramm | Roggen ST (TA 200) | |
| 130 | Gramm | Weizenmehl, Type 1050 | |
| 50 | Gramm | Roggenmalzflocken oder dunkles Malz (Jutta: | |
| -- Gerstenmalz) | |||
| 50 | Gramm | Wasser | |
| 12 | Gramm | Jodsalz | |
| 10 | Gramm | Hefe | |
| Brotgewürz | |||
| Kochstück | |||
| Eingeweichtes Schrot und Saaten | |||
Quelle
| Rezept modifiziert. | |
| Original von marla21 | |
| nach Blog von Bäcker Süpke | |
| http://baeckersuepke.wordpress.com/2008/08/26/schwarzer- | |
| hamster/ |
| Erfasst *RK* 30.08.2008 von | |
| Eva Ohrem |
Zubereitung
Teig herstellen - 20 Min. ruhen lassen, kurz kneten - Kastenform (für 1 kg) fetten und mit Sonnenblumenkernen ausstreuen, Teig einfüllen und ca. 60 Min. gehen lassen - backen 250°C fallend bis 200°C - ca. 60 Min.
Anmerkungen, Jutta: ein schönes und saftiges Brot, das sich gut hält. Beim nächsten Mal einen Hauch weniger Wasser nehmen.
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