Schick, oder?
Auch Brote wollen nicht immer gleich aussehen. Deshalb bekam Bäcker Süpkes Toastbrot ein neues Outfit. Ideengeberin war Brigittet, eine nette Dame, die fleißig in Dieters "backrezepte-online.de"-Forum an ihrer großen Bäckerskunst teilhaben lässt.
Nachdem einige Nachbäcker des Brotes (unmöglich, alle Süpke-Toastbrot-Jünger hier aufzuzählen) von suboptimalem Aussehen sprachen, verbunden mit hervorragendem Geschmack, gab Brigittet den Tipp, zwei Teigstränge miteinander zu verzwirbeln, damit die Struktur homogener wird.
Obwohl mir mein Brot schon recht gut gefallen hatte, habe ich diese Methode ausprobiert. Ich muss schon sagen, die neue Gestalt des Laibes gefällt mir überaus.
Statt der 10-pieces-Methode werde ich ab sofort diesem Vorgehen den Vorzug geben. Allerdings steht ein Versuch mit der 4-pieces-Methode noch aus. Darüber wird in Kürze ebenfalls berichtet.
Die Krume des Brotes entsprach dem ersten Exemplar, ebenso der tolle Geschmack. Inhaltlich hat sich also nichts verändert, nur optisch. Aber das ist ja auch schön.
Danke Brigitte!
NACHTRAG:
Ich sollte noch erwähnen, dass ich die Stränge vorsichtig ausgerollt habe. Um es mit Herrn Renz, dem Bäckermeister von Manz zu sagen: "Den Teig itt vergewaltige!". Seitdem ich diesen Satz gehört habe, denke ich jedesmal beim der Verarbeitung von Hefeteig daran. Will sagen, immer schön entspannen lassen. Der Teig sagt einem schon, was er gut findet. Nämlich nicht in einem Arbeitsgang verarbeitet zu werden. Ich habe die Stränge immer abwechselnd in die Länge gerollt und dazwischen kurze Pausen eingelegt. So ist gewährleistet, dass die Struktur erhalten bleibt und das Glutengerüst nicht reißt.
Zudem habe ich die Stränge nach dem Ausrollen mit Wasser eingepinselt und dann erst verschlungen.






