Zur Feier des Tages, Schnuppschnüss (und andere Bekannte aus der wunderbaren Welt der Foodblogs) wird nämlich bei Spiegel-Online erwähnt, hier ein sehr anspruchsvolles Gericht, das die volle Aufmerksamkeit der Köchin benötigte. Herr Schnuppschnüss griff mir sogar helfend unter die Arme, damit das mal was wird mit der Kocherei. Im übrigen danke ich Herrn Fichtner herzlich für die wunderbare Werbung - die Leserzahlen schießen gerade in ungeahnte Höhen, hihihi!
Also, man benötigt für dieses Gericht Kartoffeln. Geschälte Kartoffeln.
Kartoffeln schälen geht so: zur Vorbereitung legt man die schmutzigen Kartoffeln in die Küchenspüle und lässt so lange Wasser darüber laufen, bis sie schön sauber sind. Keine Angst, das Braune ist die Schale, die machen wir nachher noch runter. Man kann die Kartoffeln auch im Becken hin- und herbewegen während das Wasser läuft, dann geht das mit dem Säubern schneller. Wenn die Kartoffeln sauber sind, füllt man ein Gefäß mit Wasser. Da kommen nachher die geschälten Kartoffeln rein. Das eigentliche Schälen geht so: Man nimmt eine Kartoffel in die linke Hand (wenn man Rechtshänder ist). In die rechte Hand nimmt man einen Kartoffelschäler oder ein scharfes Küchenmesser. Nun fährt man mit der scharfen Seite des Gerätes über die Schale der Kartoffel. Die geht ab und kann nachher weggeworfen werden. Aber bitte in den Biomüll. Die Kartoffeln werden nach dem Schälen noch einmal gewaschen und auf mögliche Reste von Schale oder "Augen" untersucht. Das sind natürlich keine richtigen Augen, mit denen die Kartoffel gucken kann, sonderrn kleine dunkel Stellen, aus denen Triebe wachsen, wenn man sie lässt. Am besten bewahrt man die geschälten Kartoffeln in Wasser auf. Aber nicht zu lange, sonst werden Nährstoffe ausgeschwemmt.
Für das Gericht benötigt man auch Zwiebeln. Geschälte Zwiebeln. Wie die geschält werden, kann ich Unwissenden und nach Erkenntnis Dürstenden gerne per Mail oder wie auch immer mitteilen. Ich kann das hier nicht mehr schreiben, weil ich zuviel Grand Marnier getrunken habe - zur Feier des Tages halt.
Das Rezept möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Natürlich mit Hilfe des lieben Manzfreds zubereitet. Der Gute...
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Käse-Kartoffeln (M) |
| Kategorien: | Kartoffeln, Zwiebeln, Käse, Gratin |
| Menge: | 1 Blech |
Zutaten
| 1,2 | kg | Kartoffeln, festkochend | |
| 3 | Zwiebeln, rot | ||
| 3 | Zwiebeln, weiß | ||
| 20 | Gramm | Butterschmalz | |
| Salz | |||
| Pfeffer | |||
| 1 | Teel. | Kümmel | |
| 1 | Bund | Petersilie | |
| 1 | Knoblauchzehe | ||
| 250 | Gramm | Käse (z.B. Münster oder St. Albray) |
Quelle
| Rezept modifiziert. | |
| Original: Für Sie, Nr. 1/08 | |
| "Kochen & Verwöhnen - Die 100 besten Blitz-Rezepte" |
| Erfasst *RK* 22.02.2008 von | |
| Jutta Hanke |
Zubereitung
Manzfred mit dem Edelstahl-Blech auf 200° C vorheizen. Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln abziehen, halbieren und in ca. 1 cm dicke halbe Ringe schneiden.
Butterschmalz auf das heiße Blech geben. Kartoffeln und Zwiebeln darauf verteilen. Salzen, pfeffern und mit Kümmel bestreuen. 15 Minuten garen, dann die Kartoffeln-Zwiebel-Mischung wenden und nochmals 15 Minuten garen.
Inzwischen Petersilie waschen, trockentupfen und nicht zu fein wiegen. Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. Käse in Scheiben schneiden. Petersilie und Knoblauch auf den Kartoffeln verteilen. Mit Käse belegen, weitere 10 Minuten backen.
Anmerkungen: dazu schmeckt ein bunter Salat. Die Kartoffeln kann man auch statt mit Petersilie mit gehackten Rosmarinnadeln würzen oder die Auswahl des Käses variieren.
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Na ja, also, die Käse-Kartoffeln waren wirklich ein Festschmaus. Mit einem schönen Salat als Beilage hatten wir ein gehaltvolles, unaufgeregtes Abendessen, das aber wunderbar schmeckte. Der Hauch Kümmel war ein Kracher, sogar mein Mann, bekennender Kümmelverächter, war begeistert. Dieses Gericht wird auf jeden Fall noch einmal zubereitet. Nicht nur, weil es so toll schmeckte, sondern weil die Zubereitung so sehr schwierig war - versteht sich, gell?









