Ja, ich weiß - das ist keine Marmelade. Ist es nicht grauenhaft, dass nicht einmal ein Brotaufstrich aus Quitten so bezeichnet werden darf? Aber es ist mir Wurscht - von mir aus ist es ein Brotaufstrich aus Früchten und Zucker, aber schmecken tut das Zeug himmlisch, egal wie es heißt.
Von der Konsistenz her ein wenig zu fest, aber noch gut streichbar, ist diese Marmelade, Konfitüre, dieser Aufstrich einfach nur schön fruchtig und eine eher neutrale Variante der diversen Quittenprodukte (Würziges Quittengelee, Quittengelee mit Vanille, Quittenbrot, Quittensaft), die ich hergestellt habe.
Wer sich für Lektüre zum Thema Quitten interessiert, sollte den Blogbeitrag "Ne me Quitte pas" lesen.
Ein Bildchen stelle ich auch noch ein von der Marmelade - bis dahin eines mit den Geschwistern der Konfitüre:
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Quittenmarmelade |
| Kategorien: | Brotaufstrich, Quitten, Konfitüre |
| Menge: | 7 Gläser à 230 ml |
Zutaten
| 850 | Gramm | Quittenmus | |
| 350 | ml | Apfelsaft | |
| 1 | Prise | Salz | |
| 1 | kg | Gelierzucker 1:1 |
Quelle
| Anregung durch | |
| Monika Schirmer, "Die Quitte" | |
| ISBN 3930167549 |
| Erfasst *RK* 19.11.2007 von | |
| Jutta Hanke |
Zubereitung
Fruchtreste, die nach der Dampfentsaftung bei der Geleeherstellung übrig bleiben, durch die Flotte Lotte passieren.
Das so gewonnene Quittenmus mit den anderen Zutaten vermischen, aufkochen und bis zum Gelieren kochen. Das dauert ca. 2-4 Minuten. Gelierprobe machen.
Marmelade heiß in Gläser füllen, auf den Kopf stellen und nach 30 Minuten umdrehen.
Es entsteht eine feste Masse, die sich aber gut verstreichen lässt. Schmeckt süß-sauer nach Frucht. Lecker!
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