Zunächst mal ein Juchzer für Ulrike !!!! Ich kann es!!!! Und Du hattest Recht, war ja gar nicht schwer. Trotzdem hätte ich es ohne Deine Hilfe nicht so schnell geschafft. Vielen Dank dafür!
Weil die Pflaumentorte gestern in die Hose ging, die Schnuppschnüssen aber etwas zum Nachmittagskaffee verspeisen wollten, habe ich mich an einen Marmorkuchen gewagt.
Das Rezept stammt aus einem meiner ersten gekauften Kochbücher. Damals, vor circa 20 Jahren, konnte man bei Pfeifer und Langen (Kölner Zucker) spiralgebundene Koch- und Backbücher kaufen, die ich sehr schön fand. Mittlerweile sind diese Bücher als Neuware (soweit ich weiß!) nicht mehr erhältlich. In Ermangelung anderer Koch- und Backbücher habe ich viele Rezepte ausprobiert - es ist immer so eine Art "sentimental journey", wenn ich diese Relikte aus alter Zeit hervorhole.
Dies war das erste Mal, dass ich eine normale Backform im Manzfred benutzte. Dementsprechend spannend war das Warten auf das Ende der Backzeit. Während des Backens konnte man schon sehen, dass der Kuchen wunderbar hoch ging und über die Form zu gucken begann.
Nach einer Stunde bei 180°C konnte die Form entfernt werden und enthüllte ein ansehnliches Exemplar von Marmorkuchen, der nicht nur gut aussah, sondern auch toll schmeckte. So einen lockeren Kuchen habe ich in der vormanzfredianischen Zeit nicht hinbekommen.
Hier geht es zum Rezept:
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Marmorkuchen (M) |
| Kategorien: | Rührteig, Rohrbodenform |
| Menge: | 1 Runder Kuchen, 19 Stück |
Zutaten
| H | GRUNDTEIG | ||
| 250 | Gramm | Sanella | |
| 200 | Gramm | Zucker | |
| 2 | Pack. | Vanillinzucker | |
| 1 | Prise | Salz | |
| 5 | Eier, Größe M | ||
| 500 | Gramm | Mehl, Type 405 | |
| 1 | Pack. | Weinsteinbackpulver | |
| 125 | Gramm | Milch | |
| H | DUNKLER TEIG | ||
| 35 | Gramm | Kakao, dunkel | |
| 50 | Gramm | Schokoblättchen | |
| 50 | Gramm | Feinster Zucker | |
| 40 | Gramm | Rum | |
| H | GARNITUR | ||
| 200 | Gramm | Schokoglasur, dunkel | |
| 25 | Gramm | Kuvertüre, weiß | |
Quelle
| Rezept modifiziert. | |
| Original: "Handbuch für das tägliche Backen" | |
| Pfeifer & Langen, Köln |
| Erfasst *RK* 02.09.2007 von | |
| Jutta Hanke |
Zubereitung
Manzfred auf 180°C vorheizen.
Fett, Zucker, Vanillinzucker und Salz schaumig rühren. Eier einzeln unter die schaumige Masse rühren. Dabei darauf achten, dass sich das Ei ordentlich mit der Fett-Zucker-Mischung verbindet.
Mehl und Backpulver mischen, sieben und zusammen mit der Milch unterziehen; ich habe einen Schneebesen verwendet und ganz vorsichtig gearbeitet.
Kakao sieben, mit den Schokoblättchen, dem Zucker und dem Rum gut verquirlen und knapp die Hälfte des Teiges damit vermischen.
Etwas hellen Teig in die gut gefettete Backform füllen. Den dunklen Teig darauf geben und mit dem restlichen hellen Teig bedecken. Die Teigmasse mit einer Gabel durchziehen.
60 Minuten backen.
Schokoglasur in ein geeignetes Gefäß füllen. Kuvertüre ebenso. Um die Restwärme des Ofens zu nutzen, beide Behältnisse in die untere Etage des ausgeschalteten Ofens setzen, Türe angelehnt. Nach 30 Minuten ist der Guss geschmolzen. Kuchen komplett per Backpinsel mit dem Schokoguss überziehen. Weiße Kuvertüre in einen kleine Spritzbeutel mit Minitülle füllen - Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke geht auch - und ein psychedelisches Muster auf den sonst eher unaufgeregten Kuchen spritzen. Ich habe den Kuchen mit dem Boden nach oben verziert - also die aufgebrochene Seite nach oben, die ordentliche, mit der Einteilung für die Kuchenstücke, nach unten.
Backen, konventionell: Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, 170 - 180°C, etwa 65 Minuten.
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